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Der Eurodistrikt PAMINA

Zahlen:

Der PAMINA-Raum liegt am nördlichen Oberrhein und wird geografisch durch Schwarzwald, Nordvogesen und Pfälzerwald begrenzt. Auf 6.000 km² leben etwa 1,6 Mio. Menschen und rund 50.000 Unternehmen, jedoch sehr ungleich verteilt. Die Bevölkerungsdichte ist im Mittleren Oberrhein deutlich höher als in Südpfalz und Nordelsass.

Entstehung:
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Südpfalz, Mittlerem Oberrhein und Nordelsass begann nach dem Zweiten Weltkrieg mit ersten Kontakten und Städtepartnerschaften. Der deutsch-französische Vertrag von 1963 sowie persönliche Netzwerke förderten das Vertrauen. Seit den 1960er Jahren wurde die Kooperation systematisch ausgebaut, unterstützt durch europäische Integration und wirtschaftliche Verflechtungen.

„Weissenburger Willenserklärung“:
1988 wurde in Wissembourg eine gemeinsame Erklärung zur grenzüberschreitenden Entwicklung unterzeichnet. Ziel war eine engere Zusammenarbeit und die Erarbeitung gemeinsamer Projekte. Sie gilt als offizieller Startpunkt des PAMINA-Raums; zugleich wurden die beteiligten Gebiete festgelegt und der Name PAMINA geprägt: PA (Palatinat du Sud - Südpfalz), MI (Mittlerer Oberrhein), NA (Nord Alsace - Nordelsass).

Mehr Informationen unter www.eurodistrict-pamina.eu/de/gebiet.html

Gebiet der Oberrheinkonferenz

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst informell und projektbezogen (z. B. Flughafen Basel-Mulhouse, Kehler Hafen). In den 1960er-Jahren entstanden erste regionale Initiativen, und ab den 1970er-Jahren wurde die Kooperation durch regelmäßige Treffen institutionalisiert. Mit dem Bonner Abkommen von 1975 entstand eine formale Regierungskommission, die grenzüberschreitende Fragen koordinierte und von Regionalausschüssen unterstützt wurde.

Die Oberrheinkonferenz wurde 1991 als zentrales Informations- und Koordinationsorgan geschaffen. Sie bündelt die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz, koordiniert gemeinsame Projekte und sorgt für den regelmäßigen Austausch zwischen den beteiligten Regionen. Die Oberrheinkonferenz ist dabei keine Regierung, sondern ein kooperatives Gremium, das Abstimmungen erleichtert und Empfehlungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erarbeitet.

Ihr Mandatsgebiet umfasst grob den Oberrheinraum in drei Staaten: in Frankreich vor allem die Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin (heute Teil der Region Elsass), in Deutschland die Regionen Mittel- und Südbaden sowie Teile der Südpfalz, und in der Schweiz die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft sowie später auch Aargau, Jura und Solothurn. Diese Gebiete arbeiten in der Oberrheinkonferenz zusammen, um gemeinsame Herausforderungen – etwa in Umwelt, Verkehr oder Wirtschaft – über Grenzen hinweg zu lösen.

Mehr Informationen unter https://www.oberrheinkonferenz.org/de/oberrheinkonferenz/entstehung.html

EU finanziertes Projekt im Rahmen des PAMINA Kleinprojektefonds